BIOGRAPHIE

Leo Nucci wurde am 16. April 1942 in Castiglione dei Pepoli (Bologna) geboren. Er ist mit der Sopranistin Adriana Anelli verheiratet, mit der er die gemeinsame Tochter namens Cinzia hat.

  • 1984 erhielt den "Ambrogino d´oro of Milano"
  • 1992 wird er zum "Grande Ufficiale della Repubblica Italiana" ernannt
  • 1996 wird er zum "Kammersänger" der Wiener Staatsoper ernannt
  • 1995 wird er zum "Accademico d'onore della Reale Filarmonica Accademia di Bologna" ernannt
  • 1997 erhielt er die "Medalla de Santiago" von Chile ernannt
  • 2000 erhält er den "Opera Award" als bester Bariton für seinen Trovatore an der Mailänder Scala
  • 2000 wird er zum "Goodwill Ambassadors UNICEF" für Italien ernannt
  • 2002 wird er zum "Chevalier de l´Ordre des Arts et Lettres" vom Ministre de la Culture et de la Communication in Frankreich ernannt
  • 2004 wird er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt und erhält den Ehrenring.
  • 2004 erhielt er den "Fanfullino d´oro-lodi"
  • 2004 erhielt er den 24. "Premio Caruso"

1965,1966 Gewinner von Gesangswettbewerbern, mit Stipendium, E.N.A.L.

1967 Gewinner des Wettbewerbs "A. Belli" in Spoleto, Debüt als Figaro in Rossinis "Il Barbiere di Siviglia"

1973, Gewinner des internationalen Viotti-Wettbewerbs in Vercelli (erster Preis)

Nominierungen:

The National Academy of Recording Arts and Sciences for the Best Opera Recording (WITH)

1981 Le Villi Puccini Dir. L. Maazel, R.Scotto, P. Domingo
1983 Falstaff Verdi Dir. C.M. Giulini, R. Bruson, K. Ricciarelli
1983 Aida Verdi Dir. C. Abbado, K. Ricciarelli, P. Domingo
1986 Don Carlos Verdi Dir. C. Abbado, P. Domingo, K. Ricciarelli
1987 Macbeth Verdi Dir. R. Chailly, S. Verrett, S. Ramey
1988 Idomeneo Mozart Dir. J. Pritchard, L. Pavarotti, A. Baltsa

1957 wird Leo Nucci von M° Mario Bigazzi ins Gesangsstudium eingeführt; er studiert dann weiter bei M° G. Marchesi in Bologna. Mit ihm debütiert er 1967 als Figaro in Rossinis "Il Barbiere di Siviglia" und gewinnt mit dieser Partie beim Gesangswettbewerb "A. Belli" in Spoleto. In Mailand begegnet er M° Ottaviano Bizzarri, der ihn 1973 zum Debüt als Rigoletto führt. Die Rollen des Rigoletto und des Figaro werden von nun an zu seinen Meisterpartien. 1977 singt er mit grossem Erfolg zum ersten Mal den Figaro an der Mailänder Scala. Seither wird er in diesem Theater fast ununterbrochen engagiert und hat auch mehrere Schallplattenaufhamen eingespielt. (Besonders hervorzuheben sind hier unter anderem die Aufführungen anlässlich des hundersten Todestages von Verdi: 2000 Eröffnung mit "Il Trovatore"; 2001 "Rigoletto", "Macbeth" und Eröffnung mit "Otello".

Leo Nuccis internationale Karriere beginnt, als er 1978 nach London gerufen wird, um einen Kollegen bei der Aufführung von Verdis "Luisa Miller" zu ersetzen. Sein Erfolg dort ist so gross, dass er von diesem Zeitpunkt an an allen bedeutenden Theatern der Welt singt.

1980 debütiert Leo Nucci mit Verdis "Un Ballo in Maschera" an der Metropolitan Opera New York, wo er dank des Riesenerfolgs seither jede Saison zu sehen und zu hören ist. In Zusammenarbeit mit der Met hat er viele Schallplatten und Videos aufgenommen.

1979 gibt er sein Debüt als Figaro an der Wiener Staatsoper.

Er hat über vierzig Schallplatten und Videos mit den wichtigsten Labels aufgenommen.

Zehn Jahre lang hatte er einen Exklusiv-Vertrag mit Decca, wie schon vor ihm Bastianini. Darüber hinaus wirkte er bei zwei Opernverfilmungen mit: dem "Macbeth", der beim Filmfestival in Cannes präsentiert wurde und dem "Il Barbiere di Siviglia".

Er hat Schallplatten unter der Leitung der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit aufgenommen, wie u.a.:
H. von Karajan, Sir G. Solti, C.M. Giulini, R. Muti, C. Abbado, J. Levine, Z. Mehta, L. Maazel, R. Chailly, Sir J. Pritchard, G. Patanè, B. Bartoletti, N. Santi, M. Viotti uva.